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Küchenherde – Öfen mit Mehrwert

Es gibt Gerichte, die mit einem herkömmlichen Elektroherd ganz einfach nicht dasselbe, unvergleichliche Aroma wie mit einem Holzherd oder Backofen bekommen. Das solche Küchenherde häufig besonders dekorativ sind und zugleich den Raum wärmen können, werden Sie bei uns als „Öfen mit Mehrwert“ bezeichnet. (Man muss sie übrigens nicht immer in die Küche „verbannen“ …)

Welcher Küchenherd ist der Richtige?

Bei der Entscheidung für einen holzbefeuerten Ofen sollte man sich fragen, ob es nicht auch ein holzbefeuerter Herd sein kann. Heutzutage steht eine Vielfalt an Form, Farben, Materialien und Einsatzmöglichkeiten zur Auswahl.

Die Palette reicht von schlichten emaillierten Nostalgie-Herdöfen mit einer Optik wie vor fünfzig Jahren (als ihre Vorgänger reihenweise vom Schrotthändler abgeholt wurden) bis zum designprämierten Lifestyle-Herd. Außerdem gibt es luxuriöse Kachelherd-Modelle mit integriertem Backofen, in dem nicht nur Brot und Pizzen sondern auch Gebäck und Bratäpfel ein einzigartiges Aroma bekommen. Wieder andere Holzherde haben ein großes Glaskeramikfeld anstelle der Stahlplatte. Einige lassen sich für die tägliche schnelle Küche auch mit elektrischen Glaskeramik- oder Gas-Kochfeldern kombinieren, sodass der gewohnte Komfort  nicht auf der Strecke bleibt. Und doch bieten gerade Holzherde ganz besondere Möglichkeiten der Zubereitung, wie zum Beispiel das schonende Garen von Speisen über mehrere Stunden, das mit modernen Herden so kaum gelingt.

Nicht jeder Herd hat die gleichen Funktionen, daher sollte man vor dem Kauf in Erfahrung bringen ob bei der Entwicklung mehr Wert auf die Kochfunktion oder auf die Raumheizung gelegt wurde.

Bei klassischen Ofenherden steht in der Regel das besondere Kocherlebnis im Vordergrund, während ein großer Kachelherd mit Durchheizfunktion auch in der Lage ist einen an die Küche angrenzenden Raum als Kachelofen mit zu beheizen.

Der Küchenherd als „Raumaufputz“

Kachelherde sind in aller Regel handwerkliche Unikate, bei denen im Prinzip alles frei wählbar ist, von der Farbe und Glasur der Kacheln bis zur Ausstattung mit Backröhre oder Holzvorratslade. Die Komponenten der Kachelherde stammen üblicherweise von zwei verschiedenen kooperierenden Herstellern.

Die einen fertigen meist neben einem eigenen Sortiment an eisernen Standherden das so genannte „Herdgeschränk“, also im Wesentlichen die Metallteile, die anderen sind für hochwertige Keramik zuständig.

Natürlich ist der Fortschritt selbst an den einfachen Herden nicht spurlos vorübergegangen. Viele verfügen heute über ein Sichtfenster zum Feuerraum, weshalb sie nicht nur in der Küche, sondern ebenso im Wohnzimmer als Kaminofen „mit Mehrwert“ zum Einsatz kommen können, und die Verbrennungsluftregelung ist heute ebenfalls ausgeklügelter und präziser als es vor einigen Jahren noch möglich gewesen wäre.

Ein angenehmer Begleiteffekt ist schließlich die gemütliche Strahlungswärme, die Holzherde als Heizquelle schätzenswert macht. Einige Modelle sind optional mit Wassertechnik erhältlich, was ebenfalls eine lange Tradition hat. Ein Aspekt, der in Zeiten steigender Energiepreise und knapper werdender Ressourcen für viele Ofenkäufer neue Bedeutung hat.