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Terrassen aus Naturstein

Sehr oft werden Terrassen, Einfahrten und Balkone mit Natursteinen belegt. Hierbei ist darauf zu achten, dass nicht nur das richtige Verlagssystem gewählt wird, sondern auch der richtige Stein mit der richtigen Oberfläche gewählt wird.


Bei den Oberflächen gibt es folgende Varianten:

  • Geflammt
  • Geflammt gebürstet
  • Geschliffen
  • Gestrahlt und poliert

Zusätzlich können Steine auch noch getrommelt werden, was ihnen einen etwas rustikalen Charakter verleiht.

Im Außenbereich sind eher die geflammten und gestrahlten Oberflächen zu empfehlen, da diese eine sehr hohe Rutschfestigkeit aufweisen. Wenn diese gebürstet werden, fühlt sich die Oberfläche zwar sehr angenehm an, man verliert jedoch etwas an Rutschhemmung.

Geschliffene und polierte Ausführungen sind für den Außenbereich nicht besonders zu empfehlen, da diese bei Feuchtigkeit sehr wenig Gripp aufweisen und es daher zu Unfällen durch zu große Rutschgefahr kommen kann.

Ein weiterer Indikator ist die Härte des Gesteins, es ist nicht jeder Stein für Außen zu empfehlen. Speziell bei befahrenen Flächen und stark beanspruchten Flächen sollte man auf Granite, Gneise, dichte Vulkanite, Dolomitstein oder Quarzite zurückgreifen. Auch die Farbe des Steines hat Auswirkungen auf die Haltbarkeit der verlegten Flächen. So sollte vermieden werden, dass zu dunkle Steine verlegt werden, da sich diese bei Sonneneinstrahlung sehr stark erhitzen (können dann oft nicht mehr barfuß begangen werden) und dadurch auch sehr starke Ausdehnungen stattfinden, welche vom Klebemörtel oft nicht mehr aufgenommen werden können.

Eine sehr beliebte Verlege-Methode ist die Verlegung ins „Mörtelbett“. Natursteine können Gleich in einen Drainagemörtel verlegt werden, somit erspart man sich die Herstellungskosten eines Estrichs und die Trocknungszeit des Estrich entfällt auch. Hierbei ist auch darauf zu achten, dass sowohl der Untergrund als auch die verlegte Fläche ein entsprechendes Gefälle aufweist, und dass der Mörtel zum Erdreich oder zu Pflanzen entsprechend getrennt wird.

Oft wir die Terrasse durch eine Entwässerungsschicht mit Grob- und Ziehrkies vom Erdreich getrennt, dadurch entsteht auch eine schöne Abgrenzung der Terrasse und diese wird noch zusätzlich hervorgehoben.

Sollte schon ein Estrich vorhanden sein oder die Aufbauhöhe für eine „Mörtelbettverlegung“ fehlen, wird die gleiche Verlege-Methode wie bei den Fliesen angewendet. Hierbei wird der Untergrund abgedichtet und die Platten auf einer Drainagematte verlegt.

Grundsätzlich empfehlen wir unseren Kunden, die Natursteine zu imprägnieren. Dies schützt den Stein vor Öl, Fett, Rotwein, Kernöl und sonstigen Substanzen. Auch die Reinigung des Bodenbelages wird dadurch vereinfacht, da die Poren der Steine verschlossen werden und sich der Schmutz nicht mehr so festsetzen kann.

In unserem Schauraum gibt es eine große Auswahl an Natursteinen und in unserem frei zugänglichen Außenbereich sind auch viele verschiedene Möglichkeiten der Verlegung zu sehen.